Schatzscheine der Schweiz
Wer heute sein Geld fest anlegt, der möchte es sicher tun und vor allem mit einer guten Zinsbildung. Hier wird einem die Möglichkeit geboten, sein Geld in so genannten Schatzbriefen anzulegen. Diese Geldanlage ist in Deutschland in zwei Formen gegeben, dem Schatzbrief Typ A und Typ B.
In der Schweiz spricht man unterdessen von Schatzscheinen. Dieses sind allerdings, wie auch in anderen Ländern, Schuldverpflichtungen des Staates oder der Kantone an Privatpersonen, die ihr Geld anlegen möchten und die Schulden des Staates somit begleichen. Sie bieten den Kantonen oder Gemeinden ihr Geld an und bekommen dafür einen Schatzschein. Ihr investiertes Geld wird gegenüber einem Girokonto daraufhin verzinst. Nach Ablauf einer gewissen Zeit bekommt man also sein eigenes Kapital mit den Zinsen zurückerstattet. Mit dem „geliehenen“ Geld werden dann Schulden der Kantone oder Gemeinden abgedeckt, deren Restlaufzeit aber mindestens noch drei Monate betragen muss. Auch die Schweizer Schatzscheine werden vom Bund ausgegeben, wie in Deutschland. Jedoch haben diese nur eine Laufzeit von maximal 2 Jahren.
Es lässt sich sagen, die Investition in Schatzbriefe oder –scheine ist eine risikofreie Geldanlage. Für Personen, die ihr Geld kurzfristig anlegen möchten und hierbei noch einen guten Gewinn erzielen wollen, lohnt sich ein Schatzbrief in jedem Fall.
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